Kompetenzzentrum Versicherungswissenschaften
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Vier Disziplinen der Versicherungswissenschaft

Versicherungsökonomie

Untersuchungsgegenstand der Versicherungsbetriebslehre sind die ökonomischen Dimensionen der Versicherungswirtschaft, wobei ein Schwerpunkt auf theoretischen und empirischen Analysen der Versicherungsmärkte liegt. Die Versicherungsbetriebslehre umfasst alle Aspekte und Ausprägungen von Unternehmen der Versicherungswirtschaft und der Versicherungsmärkte (angebots- und nachfrageorientiert).

Versicherungsrecht

Das private Versicherungsrecht ist essentielle Grundbedingung der Versicherung: Risikoübernahme und Risikomanagement unter Marktbedingungen sind ohne leistungsfähiges Versicherungsrecht nicht denkbar. Europäische Integration und stetig wachsende internationale Wirtschaftsbeziehungen stellen neue Anforderungen insbesondere an das europäische und internationale Versicherungsvertrags- und Versicherungsaufsichtsrecht. Eine zentrale Aufgabe für das moderne Privatversicherungsrecht ist der Ausgleich zwischen den Interessen der Versicherungsnehmer und der Versicherungsunternehmen.

Versicherungsmathematik

Die Versicherungsmathematik behandelt quantitative Modelle in der Personen- und Schadenversicherung sowie Fragestellungen im Schnittstellenbereich zur Finanzmathematik. Diese Verzahnung bietet eine Reihe von interessanten Forschungsfelder, insbesondere vor dem Hintergrund der momentan in Entwicklung befindlichen EU Solvabilitätsvorschriften. Die Versicherungsmathematik wird in Forschung und Lehre durch Prof. Dr. Stefan Weber und Dr. Thomas Knispel vom Institut für Mathematische Stochastik und Leibniz Lab of Insurance and Financial Mathematics vertreten.

Versicherungsmedizin

Prämienberechnungen in den Personenversicherungen (insbesondere der Privaten Krankenversicherung und Lebensversicherung) basieren auf epidemiologischen, demographischen und klinischen Daten. Die Versicherungsmedizinische Forschung bietet Methoden und Modelle an, wie derartige Daten in Wahrscheinlichkeiten, Risikogrößen und monetäre Äquivalente für Risikotransfers transformiert werden können.